The Day after…

Da standen wir nun einen Tag nach unserer Diagnose, dass unser Kind eine Kuhmilcheiweißallergie hat. Es musste schnell eine Idee her, denn unser Milchmadl war bereits 7 Monate und forderte seinen Abendbrei.

Aber nun von ganz vorne. Das kleine Milchmadl war bis einschließlich 6 Monate ein vollgestilltes Baby. Nach den 6 Monaten war sie soweit und wollte Brei. Wir haben uns zum Ziel gesetzt vorbildlich der empfohlenen Breikosteinfühung nach BeKi zu folgen. Die Einführung des Mittagsbreis hatten wir bereits erfolgreich hinter uns gebracht. Total euphorisiert, dass unser Kind den Brei so toll annimmt wollten wir uns an den nächsten Schritt machen. Die Einführung des Abendbreis, besser gesagt, des Getreide-Milch-Breis. Aus irgendwelchen Gründen, nennen wir es Intuition, haben wir den Abendbrei mit 50:50 Wasser und Kuhmilch hergestellt. Das kleine Milchmadl nahm den ersten Bissen und verzog, zu unserer Verwunderung, das Gesicht. Sie ist eigentlich ein guter Esser aber es konnte ja sein, dass sie den Geschmack nicht mag weil sie ihn nicht kennt. Wir konnten sie zu zwei, drei weiteren Bissen überreden. Das alles war aber mehr ein Kampf und Krampf als wirklicher Genuss. Tja, dass unser kleines Milchmadl ein paar Minuten später total rot war und mit Pusteln überseht hatten wir uns nicht träumen lassen. Zu guter letzt, war sie so kaputt vom heulen und kratzen, dass sie auf dem Arm eingeschlafen ist. Es war recht schnell klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Unser anfänglicher Verdacht bestätigte sich beim Kinderarzt anhand eines Bluttestes recht schnell. Unser Kind hat eine Milcheiweißallergie.

Das ganze liegt jetzt bereits mehrere Monate zurück und wir haben einen, unserer Meinung nach, sehr guten Weg gefunden mit der Allergie umzugehen. Es stellte sich also die Frage wie gehen wir weiter vor bei der Einführung des Breis. Die Reihenfolge mit Mittags-, Abend-, und Nachmittagsbrei wollten wir weiterhin einhalten. Somit standen wir vor dem Problem einen Brei zu finden, welcher sättigend und nährstoffreich (milchähnlich) ist. Um Zeit zu gewinnen haben wir einfach den Nachmittagsbrei (Getreide-Obst-Brei) als Abendbrei gegeben. Da ein Dauerstillen für uns nicht in Frage kam und wir der Kleinen das Durchschlafen mit einem gefüllten Magen erleichtern wollten, war dies eine gute Variante. Als fürsorgliche Eltern kam aber schnell der Gedanke auf ob so nicht irgendwelche wichtigen Nährstoffe fehlen. Unser Kinderarzt hat uns schnell Entwarnung gegeben, da die Kleine paralell noch Morgens und Nachmittags gestillt wurde. Als die Zeit gekommen ist den Nachmittagsbrei einzuführen wurde es problematischer. Nochmal einen Getreibe-Obst-Brei konnten wir ja schlecht geben. So haben wir uns an die Milchersatznahungen gewagt um den Abendbrei nun doch mit milchähnlichen Produkten anzurühren. Welche Produkte wir testeten und wie unser Milchmadl darauf reagiert hat sowie Tipps bei den ersten Breiversuchen werden wir in einem extra Bolg Beitrag schreiben.

Das war unsere Geschichte, wie alles begann.

Euer Milchmadl

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