Challenge Restaurantbesuch!

Müssen uns unsere Kinder peinlich sein?

Unser kleiner Zappelphilipp wird immer aktiver und sitzen oder liegen ist ja total langweilig. Kennt ihr das Problem „Essen gehen“? Essen gehen wird für uns zur neuen Challenge! Zu dritt geht das schon lange nicht mehr, denn entweder isst der eine oder der andere. Einer von beiden kommt somit immer in den Genuss von kaltem Essen. Lecker! Nicht dass das für uns ein Problem darstellen würde. Nein, unsere Kleine steht an erster Front und ein kaltes Essen ist für uns kein Opfer. Aber wäre da nicht der kleine, kleine, kleine freche Wirbelwind, welcher einfach keine fünf Minuten ruhig sitzen will. Bilderbuch langweilig, Stapelbecher langweilig, Puzzel langweilig… und Duplo Bausteine werden zum gefährlichen Geschoss. Zornanfall hallo! Ich will jetzt raus aus meinem Stuhl. Dann bleibt nur noch Laufen. Wir werden zu einer Art Atraktion des Restaurants oder besser gesagt zum zweiten Restaurantleiter, welcher die Gäste begrüßt. Denn jeder Platz muss an der Hand mit „da da da da da“ oder „des des des des“ begrüßt werden. Ja der kleine Frechdachs findet dabei großes Interesse aber nicht nur die Gäste zu begrüßen und dabei schälmisch zu lachen, nee auch Taschen, Füße und Deko müssen genauestens erkundet werden. Ein freundliches Echo bekommt man da nicht von jedem Gast. Schräge Blicke bleiben somit nicht aus. Aber muss uns das als Eltern peinlich sein? Müssen wir unsere Kinder zurückziehen und sie zu Salzsäulen in ihren Hochsitzen machen? Wir haben uns lange und viel Gedanken darüber gemacht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen. Peinlich? Niemals, welcome to real life! Das ist Leben und das ist auch gut so! Wir sind stolz auf unseren kleinen Wirbelwind, der vor Neugierde strotzt und die Welt auf seine Art und Weise entdecken will. In den Augen der Kinder spiegeln sich unglaublich tolle Wesenszüge. Freude, Neugierde, Freundlichkeit und Unschuld. Unsere Kinder machen nichts um andere zu schaden. Sie sind zu allen freundlich. Diese Unbedarftheit dürfen wir unseren Kindern nicht nehmen nur weil eine handvoll Menschen, den Blick für das wesentliche verloren haben. Unsere Kinder spiegeln doch genau das wieder, was sie selber evtl. nicht sind. Ist das vielleicht auch der Grund des Unverständnisses oder vielleicht sogar Neid? Wir werden es nie wissen aber wir sollten unseren Kindern dadurch nicht  die Lebensfreude nehmen und sie zu Marionetten am Tisch ausbilden. Und, über die wirkliche Minderheit der schräg- blickenden-Mitmenschen gibt es so viel, welche sich an unseren kleinen Meinschlein freuen, dass es eine Freude ist sich mit ihnen zu unterhalten. Lasst uns einfach mehr diese Menschen im Restaurant besuchen und begrüßen, denn die haben es wirklich verdient.

Deshalb, beim nächsten mal einfach auf drei zählen und eine Faust in der Tasche machen.
Welcom to real life

Euer Milchmadl

Challenge Restaurantbesuch

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