Schaut mal her meine Lieben… Erkennt ihr auf dem unteren Bild einen Unterschied? 

  
Ja genau Nr. 1 wollte ich immer haben und Nr. 2 hab ich jetzt! Der Unterschied sind schlappe 60€.

Jippi!!!! Ich würde sagen ich habe einen Schnapp gemacht! 

Die mega angesagten Kupferkörbe kosten 70€! Sie sind wirklich traumhaft aber für 70€? Da kommt wirklich der Schwabe in mir durch und ich bin einfach zu geizig. Heute kurz am Depot vorbei gelaufen und was seh ich da? MEIN KORB!!! 

Die Damen waren erst am aufbauen… ich habe den Korb den Ladies sozusagen aus den Händen gerissen und ich bin sooooooo happy damit. Jetzt kann der Trend auch mal vorüber gehen und ich habe keinen großen Verlust! 

Für alle Metall-, Holz-, Vintagefreaks wie mich anbei ein Bild was sonst noch alles mit nach Hause durfte. Vielleicht hab ich euch ja ein bisschen inspiriert, schaut doch mal beim Depot rein die haben gerade wunderschöne vintage Sachen. 

Ach ja und die ersten Weihnachtsartikel gibt es auch schon. Die Sternen-Teelichtern (siehe unten) sind schon aus der aktuellen Weihnachtsekollektion bei Depot.

Viel Spaß beim shoppen 🙂

   

   

 

Inspiriert durch die Waffel-Konnection zu der lieben Mareike von Lulus Stern habe ich heute einen kleinen September Rückblick für euch.

Der September ist eigentlich total unspektakulär gestartet. Das bisschen pieksen von der Impfung hat unsere Kleine wunderbar weggesteckt. Yeah, noch nicht mal erhöhte Temperatur hatten wir. Suuuuuper, so mögen die Mama’s das…
Genau dann, als wir viel auf dem Plan stehen hatten, hat es uns eiskalt erwischt. DER ERSTE SCHNUPFEN dieses Jahr… Ihr kennt das? Einfach nur doof. Die Kleine und ich haben wirklich total schlapp gemacht. Es war ein halber Männerschnupfen, wirklich! Pfefferminztee und Weizengrasdrinks haben uns gerettet.
Unseren Ausflug in die Schweiz haben wir uns davon aber nicht vermiesen lassen. Der Almabzug in Graubünden war wirklich traumhaft. Dem Wetter haben wir getrotzt und die tapferen Kühe im Tal herzlich willkommen geheißen. Es war ein echt tolles Fest und die Kühe waren fantastisch mit Blumen geschmückt. Unsere Kleine konnte die Kühe endlich mal von der Nähe betrachten und war hin und weg. Auch ein lautes „Muhhhhhhh“ konnte sie nicht zurück schrecken. Den Punkt auf dem Lehrplan, „Kühe sind nicht lila“, haben wir somit erfolgreich abgehakt.

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch das Kürbisland besucht. Und es waren wirklich überall Kürbisse… überall! Das war ein total netter Anblick. Besonders die Kürbisse mit den Gesichtern habe es der Kleinen angetan. Sie ging immer wieder hin und hat irgendwas auf die kleinen Kerle eingeredet.

Ja und dann haben wir noch viel genäht. Genäht, genäht, genäht…. bis mir die Augen zugefallen sind. Momentan muss ich eine Pause machen, die Zeit ist einfach zu knapp. Warum hat der Tag eigentlich nur 24h? Ich bräuchte 35h und das würde wahrscheinlich immer noch nicht ganz ausreichen.

Das schönste ist aber am Ende des Monats passiert. Die Kleine hat uns gelehrt was wirklich wichtig im Leben ist: die kleinen und besondere Momente! Als Mutter war es einfach nur faszinierend mit anzusehen, wie sehr sich unser Kind an dem Element Wind erfreuen kann. Es war für die Kleine eine ganz tolle Erfahrung. Beim Wandern auf der Alb hat es ganz herbstlicher Manier, richtig stark gewindet. Sie musste sich immer wieder entgegen des Windes stellen und hat so laut gequitscht, gelacht und getobt vor Freude. Sie hatte einen solchen Spaß daran. Mein Mutterherz hat Lambada getanzt.

Das war auch schon unser super sweet September… Oktober wir sind bereit für dich!

Oh ja, Herbstzeit ist Kürbiszeit! Yummi, yummi…

Die ganze Familie liebt Kürbis in allen Klassen und Rassen. Wäre da nicht das leidige Thema Kürbis schneiden. Ich habe es ja wirklich gehasst. Das störrische Ding machte wirklich was es wollte. Es kugelte herum dann flutschte es in der Welt herum und und und… Zu guter Letzt musste man dankbar sein, wenn man heil aus der Nummer rausgekommen ist und noch alle Finger dran hatte.

 Die vielen Herbstgerichte mit Kürbis und dar Babybrei haben mich eine tolle Technik entwickeln lassen. Ich find sie super und bis jetzt hat sich jeder Kürbis geschlagen gegeben. 

Beachten! Ich bin kein Sternekoch und auch kein professioneller Kürbisschneider, es soll lediglich meine Art des Kürbisschneiden erklären… Wer es gut findet kann es gerne mal ausprobieren.

Es haben mich schon manche drauf angesprochen und deshalb e Viola! 

 Zuerst oben am Strung vier mal mit dem Messer durchstechen bis sich der Strung herausnehmen lässt. Das selbe nochmal von unten. Jetzt steht der Kürbis super auf der unteren Fläche und kullert nicht mehr herum. Jetzt könnt ihr beide Seiten halbieren…. Und schon fertig!!!! 

Viel Spß dabei…

 

  

Heute dürft ihr uns in die Schweiz begleiten. Wir waren am Wochenende beim Almabzug. Es war super schön…

Das Wetter hat nicht ganz so gut mitgespielt! Aber hei, was ist schon schlechtes Wetter? Die Sonne im Herzen und so… Ihr wisst bescheid! War schon mal jemand von euch auf einem Almabzug? Ich nicht! Es war also total spannend weil keiner so richtig wusste was passiert.

Zu Beginn des Erlebnisses mussten wir eine ganz schön weite Strecke in ein Berghochtal zurück legen. Das alles mit dem Bus. Vollgestopft mit vielen, sehr vielen Menschen und dann noch unendlich viele Serpentienen. Mein Magen hat sich gefreut und hat die Kurven und Minuten gezählt bis wir endlich oben warten. Aber wohoooo was für ein Ausblick und was für eine Luft? Fantastisch!!!!

Da wir ziemelich früh oben waren, sind wir noch eine schöne Runde gewandert. Die Kleine haben wir in unsere Deuter Kraxe gepackt und los gings. Kurz zwischendurch – wer viel wandert oder in den Bergen ist, sollte sich eine solche Deuter Kraxe zulegen. Sie ist wirklich super praktisch und unsere kleine Maus hat sich sofort super wohl darin gefühlt. Der kleine neugierige Frechdachs hat auch wunderbar darin geschlafen. Das aber nur nebenbei..

 Unsere Wanderung startete am Ausgangspunkt des Berghochtals und führte über Weiden und ein Gletscherfluss in einem kleinen Rundweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wir passierten schon ziemlich früh ein Gatter mit dem Hinweis, dass sich auf der Weide viele Bergkühe befinden. Man wurde darauf Aufmerksam gemacht, dass man sich von den Kühen mit kleinen Kälbchen aus Sicherheitsgründen fern halten soll. Ok, gemacht getan! Wir kommen ja vom Ländle und Kühe waren für mich noch nie ein Problem. Angst vor Kühen? Fehlanzeige! Aber ich kann euch sagen, mir ging ganz schön die Pumpe… Die haben die ganze Zeit geschrien!!! Unglaublich, bibber, bibber, bibber…. Das war total unheimlich. Ich bin glaub noch nie so schnell gelaufen. Die Kühe wiegen ja Zentner und dann noch in der Herde… Nix wie raus da!

  

Von der Wanderung zurück gekommen haben wir uns erst mal im Bergrestaurant gestärkt um dann den Almabzug auch richtig geniesen zu können. Es dauerte nicht lange und das Spektakel ging los…

Kurz ein paar Fakten vorab. Die Kühe warenen den ganzen Sommer hoch oben auf der Alm. Da der Winter kommt werden die Kühe in die Dörfer getrieben. Das alles findet mit einem großen Fest statt. Der Sommer oben auf der Alm ist sicherlich nicht immer so romantisch wie man sich das vorstellt. Genauso anstrengend ist auch der Weg wieder nach unten. Die Viehbesitzer sind froh, wenn ihre ganzen Tier wieder gut erhalten zurück sind. Das alles wird mit dem Almabzug gefeiert. Dem Anlass entsprechend, werden die Kühe mit großen aufwändigem Blumenschmuck geschmückt. Der Schmuck sieht einfch nur toll aus. Jede Kuh bekommt eine individuelle Glocke umgehängt. Da jede Glocke einen anderen Klang hat entsteht ein total schönes Glockenspiel.

Die Kühe mussten einen total schmalen, steilen Bergweg zurücklegen. Woher ich das weiß? Weil wir den Weg selber schon mal nach einem Klettersteig zum Abstieg genommen haben. Der Weg ist wirklick super schmal und noch viel schlimmer steil. Man kann sich gar nicht vorstellen wie da so breite Kühe unversehrt runterkommen können.

Die Kühe haben sich durch ihre Glocken schon weit im voraus angekündigt. Die ganzen Besucher haben sich „im Ziel“ aufgestellt. Als die Kühe endlich unten waren wurden sie mit tosendem Applaus begrüßt. Die ganzen bunten Blumen und die Freude der Menschen war einfach nur schön mitanzusehen. Die Kids hatten so eine Freude als die Kühe vorbeigelaufen sind. Das klingeln der Glocken hat unsere Kleine besonders fasziniert. Ein richtig gelungenes Fest für Groß und Klein. Die Kühe wurden auf ihre Weiden gebracht, wo man sie noch in Ruhe bestaunen konnte.

Glücklich und zufrieden haben wir uns mit schlafendem Kind auf den Heimweg gemacht.
Fazit! Wer noch nie einen Almabzug besucht hat, sollte dies dringend nachholen. Wirklich sehenswert!


  

  

Heute mal ein etwas anderes Thema. Betrifft gar nicht die Kleinen sondern eher die Zwischenmenschlichkeit als Ehepaar. Ich muss euch was erzählen und an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Ich war am Freitag im Krankenhaus und wie es nun mal so ist wartet man im Krankenhaus und wartet und wartet. Aber was ich da erlebt habe war wirklich eine wundervolle Situation. Sie war herzerwärmend, liebevoll, traurig aber vor allem wunderschön. Nun meine Geschichte von vorne… Ich saß und wartete mir einen Wolf. Klar Handy immer am Mann. Oh Krankenhaus, ganz vergessen aber naja hat keiner gemeckert 🙂 also alles gut. Während ich zum 100. Mal Instagram und Facebook aktualisierte in der Hoffnung, dass doch endlich jemand ein Einsehen mit mir hat und was total spannendes postet kam ein „älteres“ Ehepaar herein. Es war still und sie sagten Hallo zu mir. Bei näherem betrachten fiel auf, dass der Mann einen Zugang am Arm hatte. Ich weiß nicht warum. Danach haben sie sich leise unterhalten, dass es jetzt schon noch dauern würde, bis die Ergebnisse da wären und dass es jetzt einfach ungewiss wäre. Es war eine komische Situation für mich, da man ja unfreiwillig schon dazu gezwungen war zuzuhören. Es kam über den Gesprächsverlauf heraus, dass es dem Mann nicht so gut geht. Näheres möchte ich jetzt nicht kommentieren. Aber kennt ihr dass, wenn ihr die Menschen die euch gegenüber sitzen überhaupt nicht kennt aber die total tiefe Verbindung zueinander spürt? Ich kannte das nicht aber das war ein echt magischer Moment. Die beiden hatten ein wahnsinniges Urvertrauen zueinander und man konnte regelrecht spüren, wie die Frau ihrem Mann, allein mit ihrer Anwesenheit Kraft schenkte. Es ist extrem schwer diese Situation in Worte zu erklären aber sie war einfach magisch. Ich habe mein Handy in die Tasche gepackt und bin mit meinen Gedanken abgeschweift.

Ist es nicht toll im hohen Alter auf soviel Vertrautheit zurückzublicken? Wir stehen noch am Anfang unserer Ehe und es warten sicherlich noch viele Höhen und Tiefen auf uns aber am Ende möchte ich genauso wie das Ehepaar dastehen. Verständnis ohne Worte, ein uneingeschränkter Zusammenhalt, grenzenlose Liebe, gegenseitiger Halt, eine tiefe innere Verbindung zueinander und das alles weil wir gerade Höhen und Tiefen gemeinsam durchlebt haben.
Ich sehe solche tiefe Verbindungen auch immer wieder bei meinen Großeltern. Ist der eine mal krank und nicht zu Hause, so ist das Leben für den anderen sehr schwer. Ich spreche hier nicht davon, dass einer nicht kochen kann oder ähnliches. Nein, sie gehen ein wie Pflänzchen weil ihre bessere Hälfte fehlt. Einer meiner Opas hat meine Oma während eines Kuraufenthalts jeden Tag von Morgens bis Abends besucht. Er ist selber noch Auto gefahren obwohl er dies nicht mehr gern gemacht hat und es ihm schwer gefallen ist. Es konnte ihn aber nichts davon abhalten. Er hatte eine unbändige Kraft weil er nur bei seiner Frau sein wollte, da sie nur gemeinsam ein ganzes sind. Ich fand es damals schon so beeindruckend.

Aber woher kommt eine so tiefe Vertrautheit und Verbindung? Ich glaube, wir Ehepaare in der heutigen Zeit machen es uns viel zu schnell und viel zu oft viel zu einfach. Schaut euch mal die Scheidungsraten von früher zu heute an. Das ist doch Wahnsinn. Und…. früher hat man tendenziell viel jünger geheiratet als in der heutigen Zeit. Dies wiederum bedeutet, dass es die Paare noch länger miteinander ausgehalten haben als heute. Hat man früher Liebe anders definiert als heute? Nein, ich denke der Egoismus in der heutigen Zeit ist deutlich ausgeprägter als früher. Jeder will sich selbst verwirklichen, läuft was nicht so rund wird sich gestritten. Die Schwelle des Zusammenraufens ist deutlich geringer als früher. Heute sind alle unabhängig, hauptsächlich auch wir Frauen. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, dann trennt man sich, da man nicht mehr aufeinander angewiesen ist. Eine Scheidung stellt heute keinen gesellschaftlichen Beinbruch mehr dar. Aber ist das der Sinn einer Ehe? Wenn es nicht mehr läuft, dann lass ich mich scheiden?

Ich definiere meinen Sinn einer Ehe anders! Ehe ist für mich auch Familie. Meine Ehe ist der Grundstein meiner Familie. Ich will mir mit meinem Mann etwas aufbauen, von dem wir im Alter profitieren und Freude daran haben. Wir wollen unseren Kindern ein schönes Leben ermöglichen. Das Leben als Ehepaar und Familie soll mich erfüllen. In jeder guten Ehe gibt es mal Ärger. Das ist vollkommen normal. Wäre es nicht der Fall, würde auch was nicht stimmen. Unterschiedliche Meinungen bringen eine Ehe aber auch weiter. Man kann daran wachsen.

Ein alter Mann, welcher seit seiner Jugend mit seiner Frau glücklich verheiratet war, sagte zu mir auf die Frage was das Geheimnis einer glücklichen Ehe ist: „Meine Frau war immer meine Freundin, meine Vertraute aber auch meine größte Kritikerin! Man muss nur gestärkt aus allen Niederlagen herausgehen, zusammenhalten und auf keinen Fall den Glauben aneinander verlieren!“ 

Diesen wundervollen Schlussatz möchte ich unkommentiert so stehen lassen.

Ich liebe meinen Mann, mein Kind und meine Familie. Sollten einmal dunkle Wolken aufziehen werde ich immer dafür kämpfen, dass alles gut wird! Dafür habe ich bei meiner Hochzeit „ja“ gesagt. In guten wie in schlechten Zeiten. Für immer dein, für immer mein für immer uns!

Für immer dein, für immer mein, für immer uns!